Der Lebensbaum (Efeu) kann jederzeit zurückgeschnitten werden, da er robust ist und nach dem Schnitt gut wieder austreibt. Wenn jedoch ein Befall, wie beispielsweise durch Schildläuse, entdeckt wird, ist schnelles Handeln erforderlich.
Schädlinge erkennen und entfernen
Besonders im späten Winter oder frühen Frühjahr ist es wichtig, Pflanzen regelmäßig auf Schädlinge zu untersuchen. Schildläuse sind an EF durch kleine braune Punkte erkennbar, die sich entlang der Blattadern ansiedeln, weil dort der Saftgehalt am höchsten ist. Diese Insekten saugen den Pflanzensaft, benötigen jedoch hauptsächlich die Proteine und nicht den Zucker. Dieser Überschuss an Zucker wird von den Schildläusen ausgeschieden, was zu einer klebrigen Oberfläche auf den Blättern oder umgebenden Gegenständen führt. Wenn solche Anzeichen zu Hause bei Pflanzen in Fensternähe entdeckt werden, deutet dies oft auf einen Schildlausbefall hin.
Vorgehensweise bei einem Befall
Im Garten selbst können süße Sekrete der Läuse kaum Schaden anrichten, jedoch sollte ein starker Befall nicht unbeachtet bleiben. Anstelle chemischer Mittel ist ein gründlicher Rückschnitt zu empfehlen. Es ist wichtig, alle befallenen Bereiche großzügig zu entfernen. Der Rückschnitt im späten Winter ist ideal, da mit dem Frühling ein neuer Austrieb beginnt. Dabei sollte das komplette Laub nicht auf den Kompost gelangen, um eine Verbreitung der Läuse zu vermeiden, sondern in den Restmüll oder die Biotonne entsorgt werden. So wird verhindert, dass die Schädlinge an anderen Stellen im Garten Fuß fassen können.
Durch diese Maßnahmen kann der Lebensbaum effektiv geschützt und gesund erhalten werden. Der Prozess des Rückschnitts und Entsorgung der betroffenen Pflanzenteile ist eine einfache, jedoch effektive Methode zur Bekämpfung von Schildläusen im Garten.