Rosen richtig schneiden: Tipps zur optimalen Pflege im Frühjahr

Rosen richtig schneiden: Tipps zur optimalen Pflege im Frühjahr

Foto/Video: Gardify (Youtube)

März und April sind die Monate, in denen Rosen geschnitten werden müssen. Die alte Regel, dass man Rosen schneidet, wenn die Forsythien blühen, gilt immer noch. Der Zweck des Rosenschnitts ist es, vergreiste oder schlecht gewachsene Pflanzen zu verjüngen und auf die kommende Wachstumsperiode vorzubereiten. Dazu gehören das Entfernen von totem Holz, das Schneiden von schwachen oder verkümmerten Trieben und das Freimachen des Bodens um die Pflanzen von Unkraut.

Rosenschnitttechnik

Beim Rosenschnitt ist es wichtig, Triebe schräg über einer Knospe abzuschneiden. Der Schnitt sollte sauber und nicht zu tief angesetzt werden. Alte und vergreiste Triebe müssen zurückgeschnitten werden, um neue, kräftigere Triebe zu fördern. Selbst wenn man dabei unsicher ist, Fehler im Schnitt auszugleichen, treiben Rosen von Natur aus willig wieder aus. Rosen reagieren auf Schnittmaßnahmen generell mit neuem Wachstum; auch wenn es dabei zu Fehlern kommt, wachsen verjüngte Triebe nach.

Rosen besitzen keine Dornen, sondern Stacheln, welche Auswüchse der Rinde sind. Das ist botanisch korrekt zu beachten, da zum Beispiel Kakteen Dornen, nicht Stacheln haben. Um beim Schneiden vor diesen Stacheln geschützt zu sein, sind Rosenschutzhandschuhe nützlich, die lange Ärmel haben und Schutz bieten.

Pflege nach dem Schnitt

Nachdem die Rosen geschnitten sind, ist es wichtig, den Boden um die Pflanzen unkrautfrei zu halten und ihn ein wenig aufzulockern. Dies verbessert die Nährstoffaufnahme und die Belüftung der Wurzeln. Zusätzlich sollten die Rosen mit einem organischen Starterdünger versorgt werden, eine Handvoll pro Pflanze. Dies bietet den Rosen Nährstoffe für die bevorstehende Saison und fördert ein gesundes Wachstum.

Besonders wichtig ist auch, einen guten Luftaustausch innerhalb der Pflanze zu gewährleisten, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Rosen, die gut trocknen können, sind weniger anfällig für Schimmel und andere Pilze. Deshalb sollte man darauf achten, dass keine Triebe kreuz und quer wachsen, da dies den Luftfluss behindert.

Rosen sind seit Jahrtausenden als Kulturpflanzen bekannt und dank ihrer Widerstandsfähigkeit eine wertvolle und beständige Bereicherung für jeden Garten. Auch ein versehentlicher Übergriff durch Tiere wie Rehe oder Hasen, die frische Austriebe abfressen, kann in der Regel von den Rosen durch erneuten Austrieb kompensiert werden. Das macht die Rose zu einer besonders pflegeleichten und erfreulichen Pflanze für Gärtner.

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