Optimale Pflege für Gummibäume: Licht, Gießen und Schädlingsbekämpfung

Optimale Pflege für Gummibäume: Licht, Gießen und Schädlingsbekämpfung

Foto/Video: Pflanzen Verstehen (Youtube)

Licht und Standortwahl

Der Gummibaum benötigt helles, indirektes Licht für eine optimale Fotosynthese. Direktes Sonnenlicht, insbesondere durch ein Südfenster, kann zu Sonnenbrand führen. Ideal sind Ost- oder Westfenster. Es wird empfohlen, den Topf regelmäßig zu drehen, um ein fototropistisches Wachstum, das zu einer schiefen Wuchsform führen kann, zu vermeiden. Der Gummibaum in dem gezeigten Beispiel wurde nicht gedreht, was zu ungleichmäßigem Wachstum geführt hat.

Gießen und Boden

Das Gießen des Gummibaums erfordert eine ausgewogene Annäherung. Der Baum verträgt weder Staunässe, die zu Sauerstoffmangel im Wurzelbereich führt, noch Trockenheit, welche das Wurzelwachstum hemmt. Die Häufigkeit des Gießens hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe des Topfes, der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit. Die einfachste Methode, den Wasserbedarf zu prüfen, ist die Fingerprobe: Der Finger wird 2 bis 3 cm tief in die Erde gesteckt. Wenn die Erde trocken ist, sollte gegossen werden. Alternativ kann ein Feuchtigkeitsmesser verwendet werden, um den Wassergehalt im Substrat zu bestimmen.

Nährstoffversorgung und Substratmischung

Während der Wachstumsphase von April bis September sollte der Gummibaum alle zwei bis vier Wochen gedüngt werden. Ein flüssiger Volldünger mit einem NPK-Verhältnis von etwa 3:1:2 ist ideal. Bei der Düngung ist es wichtig, die Dosierungsempfehlungen des jeweiligen Düngers zu beachten, da eine Überdüngung zu einer Salzansammlung im Substrat führen kann, die Wurzelschäden verursacht.

Das Substrat spielt eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden des Gummibaums. Eine bewährte Mischung besteht aus 50% hochwertiger Blumenerde, 20% Perlit, 20% Blähton und 10% Kokoserde. Diese Zusammensetzung sorgt für optimale Drainage, ausreichende Belüftung, eine ausgewogene Wasserkapazität und eine stabile Struktur.

Schädlingsbekämpfung

Obwohl Gummibäume recht robust sind, können sie von Schildläusen, Wolläusen oder Spinnmilben befallen werden. Spinnmilbenbefall zeigt sich durch feinste Gespinste und kleine helle Punkte auf den Blättern. In diesem Fall hilft eine Behandlung mit Akariziden. Bei Schild- und Wolläusen kann eine Mischung aus Wasser und Neemöl effektiv sein. Es ist wichtig, Schädlinge frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um größere Schäden zu vermeiden.

Zusätzliche Informationen und Pflege

Für weiterführende Informationen zur Pflege des Gummibaums, wie etwa das Verzweigen, Schneiden, Vermehren oder was zu tun ist, wenn der Baum Blätter verliert, stehen zusätzliche Ressourcen bereit. Ein Video verlinkt weitere Informationen, wie man den Gummibaum pflegt und gesund hält.

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